Posts mit dem Label fliegenfischen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label fliegenfischen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, August 12, 2007

fischen an der nethe

ok, endlich mal bilder vom fischen, die vom wetter her stimmen.



Donnerstag, August 02, 2007

trauerspiel alme - nix mehr mit fischen

als jahreskarteninhaberin der oberen almstrecke bin ich nun langsam recht angesäuert.
bei saisonbeginn waren noch einige fische vorhanden, nicht viele, aber immerhin. es werde eingesetzt, hieß es. komisch, den termin muß ich wohl verpaßt haben oder es haben innerhalb von zwei tagen alle eingesetzten fische den weg in die bratpfanne gefunden.
in ein- bis zweiwöchigem abstand warern wir am fluss - nix.

und am letzten wochenende ist mir dann endgültig die hutschnur geplatzt. irgendwelche leute haben dorch ernsthaft die alme "ausgebaggert". keinkraut mehr, kein vernünftiges flussbett! ja gehts denn noch? schon mal an die brutplätze gedacht? schon mal an die babyforellen gedacht? neben der alme liegt kniehoch der aushub und damit natürlich auch alle insektenlarven, puppen - eben einfach alles, was forellen so fressen.

es reicht.

Donnerstag, Juli 26, 2007

fliegenfischen - zwickauer mulde und co.

gefischt haben wir im urlaub an der zwickauer mulde, der zschopau und dem schwarzwasser.
mein favorit ist dabei eindeutig die zwickauer mulde. rieselstrecken, gumpen, viele steine, ruhige strecken - alles, was das fliegenfischer herz begehrt ist vorhanden. gut, will man die wirklich interessanten stellen erreichen, muss man schon recht gut zu fuß sein und auch mal ein bisschen klettern. es geht kein weg am fluß entlang und oft kommt man nur durch waten ans ziel. das waten ist aber generell kein problem, da die mulde nicht tief ist und steinigen grund hat. und wer die viel befischten stellen verläßt, hat die chance auf reichlich fisch. gefangen haben wir hier bach- und regenbogenforellen in allen größen, was für die substanz der mulde spricht. die bachsaiblinge, von denen man uns sagte, sie seien eingesetzt, vermehren sich offensichtlich auch munter, denn wir fingen auch viele kleinere exemplare.



im hotel trafen wir drei andere fliegenfischer, die sich über zu kleine und zu wenige fische beklagt haben. diesen eindruck können wir nicht bestätigen. klar, es kommt auf den zeitpunkt, den ort, die fliege und die präsentation an, doch wir haben sehr schöne stunden mit auch sehr willigen forellen erlebt. streamer gingen gar nicht, aber emerger und nymphen führten zum erfolg.
helle loop-wing-emerger mit crystal hair (in Anlehnung an das Muster von Thomas Wölfle) erwiesen sich als äußerst fängig.
gefischt haben an der zwickauer mulde ab neidhardtstal (direkt unterhalb der talsperre) bis einige kilometer unterhalb von bockau.



solche stellen waren immer für größere fische gut. hinter jedem stein standen forellen.

auf der suche nach den angeblich existenten äschen fuhren wir an die zschopau, doch hier waren wir wenig erfolgreich. leider. ein schöner fluss, wunderbare augenblicke, doch äußerst zickige äschen. an dieser stelle wimmelte es nur so von äschen, die auch stiegen - teilweise direkt neben uns. bis zum gewitter fischten wir unverdrossen mit der trockenfliege, doch die äschen erwisen sich als äußerst selektiv. was sie wirklich gefressen haben, konnten wir bis zum abend nicht herausbekommen.



das schwarzwasser war nicht so mein ding. besonders im städtischen bereich ist der fluss recht verschmutzt, da offenbar viele anwohner ihn als müllkippe benutzen. schade, denn auch hier könnte ein tolles gewässer entstehen. äschen haben wir hier keine gefangen - nur bachsaiblinge. den tipp direkt im stadtgebiet von aue, wo schwarzwasser und mulde zusammen fließen, zu fischen, haben wir nicht befolgt. es war uns dann doch zu nervig direkt neben einer der hochwasserschutz-baustellen zu stehen.
der hochwasserschutz ist überhaupt ein thema im erzgebirge. wie uns einheimische fischer erzählten, sind die folgen nicht unbedingt positiv: direkt nach dem hochwasser wurde der fluss von den baggern wie eine straße benutzt. viele laichhabitate und gumpen wurden zerstört, was zu einem zusammenbruch des fischbestandes führte. auch heute noch sind baustellen häufig, meist am schwarzwasser, wo zur zeit eine fischtreppe gebaut wird.
es wird wohl noch eine zeit dauern, bis der fluss sich regeneriert hat.

Samstag, Juli 21, 2007

fliegenfischen an der zwickauer mulde



zunächst waren wir wir verwirrt durch die höchst widersprüchlichen infos, die man über die pachtverhältnisse erfährt. aktueller stand der dinge: der angelverein sachsen süd vergibt tageskarten, völlig unkompliziert und sehr flexibel. ein lob an herrn just, dem betreiber des angelshops in aue, der trotz unserer pannebedingten verspätung noch um 17h in seinen laden kam um uns die karten auszustellen.

die preise sind sehr angenehm. wir haben 70 euro für eine woche bezahlt. betrachtet man die länge der strecken, die man damit befischen kann, wirklich ein preiswertes vergnügen: zwickauer mulde, schwarzwasser, preßnitz, flöha und zschopau...das schafft keiner in einer woche. ein eldorado für fliegenfischer.



und die flüsse sind einfach wunderschön. wer bereit ist, ein wenig zu klettern und sich auch mal durch wirklich hohe uferbewucherung schlagen will, ist hier gut aufgehoben. auch wenn man oft gegenteilige meinungen hört.

an unserem hotel, das nur für wirklich humorvolle menschen mit einem hang zum urigen zum empfehlen ist (hotel forelle in blauental) trafen wir drei fliegenfischer aus bonn, die ein wenig den kopf hängen ließen. zu kleine fische, zu wenig...und überhaupt.
dieses urteil können wir nicht bestätigen. ok, klar, dass es in solchen flüssen nicht die riesen fische hagelt.. woher auch? ab er wir haben viele fische gefangen, die durch die bank gesund und extrem schön waren. auch einige größere waren dabei, der größte hatte 37 cm. das ist doch schon mal was.

Freitag, Juli 13, 2007

ich bin dann mal weg....

und widme mich der schönsten nebensache der welt - dem fliegenfischen. es geht ins westliche erzgebirge: zwickauer mulde, flöha usw. keine sorge, ich werde dann die fliegenfischerwelt mit fotos und berichten beglücken. der rest liest es ja gott sei dank dann eh nicht.

Dienstag, Mai 29, 2007

fliegenfischen an der diemel - teil II

weiter unten verläuft die strecke durch die stadt marsberg. watklamotten sollte man auf jeden fall tragen (trotz des watverbotes bis mitte juni), da das gras teilweise sehr hochsteht. wer will schon zecken? besonders reizvoll waren die bereiche nach der innenstadt in einem kleinen waldstück. nach 18 h haben wir eine wirklich schöne fischerei erlebt.



die fische gingen wie verrückt auf eine knapp unter der wasseroberfläche geführte fliege. darunter erstaunlicherweise auch wieder einige äschen und größere forellen.



der sonntag war leider eher verregnet. nach kurzer zeit war das wasser trüb. aber wir kommen bestimmt wieder.

Montag, Mai 28, 2007

fliegenfischen an der diemel bei marsberg

eigentlich wollten wir über pfingsten ja an die wenne, aber da war schon alles im voraus von holländern besetzt. angesichts doch einer eher knappe kasse am monatsende entschlossn wir uns dann, etwas zu suchen, was ortsnäher ist. die wahl fiel auf die diemel bei marsberg. um diesen schönen kleinen fluß ist es schon längere zeit rein printtechnisch sehr ruhig geworden.
ok, die strecke ist nicht lauschig in mitten der freien natur gelegen. die obere strecke - nur für fliegenfischer - geht teilweise mitten durch den kleinen ort. erst am ende der strecke hat man etwas mehr entfernung zu den häusern. dennoch hat man seine ruhe und fühlt sich wenig bedrängt.



hier ist die fischereigrenze. erkennbar am schild und dem kleinen gewässer, das dort einfließt.



es war wirklich warm am pfingstsamstag. geparkt haben wir am sportplatz, der direkt an der diemel liegt. als wir dann glücklich zu fuß am ende der strecke angekommen waren, standen wir wir schon reichlich im schweiß. die strecke ist schön, sehr abwechslungsreich. schnell, flache regionen wechseln sich mit ruhigeren und auch tieferen strecken ab.
was uns sehr gefallen hat, war die gute durchsetzung mit fischen unterschiedlichen alters und unterschiedlicher größe: brutfischchen, babyforellen und - äschen und auch wirklich gute, große fische.



leider hat auch die diemel in den letzten wintern sehr unter dem kormoran zu leiden gehabt. wenn die umliegenden talsperren und seen zufrieren, kommt der gefräßige vogel gerne hier hin. das hat natürlich dem äschenbestand nicht gerade gutgetan. daher müssen äschen prinzipiell zurückgesetzt werden. macht ja auch nichts. wir haben einige kleinere und auch größere äschen gefangen. bleibt zu hoffen, dass der bestand sich nun erholt.

Freitag, April 13, 2007

fliegenfischen an der lieser - nachtrag

besuch hatten wir an der lieser dann auch.


wenn schon keine fische beißen, ist wenigstens zeit für ein lagerfeuer.






Mittwoch, April 11, 2007

fliegenfischen an der lieser


wer nun denkt, wir wären im zoo gewesen, irrt sich gründlich. diese nette, noch etwas verschlafene schildkröte ist uns an der lieser/eifel über den weg gelaufen. ich bin sehr selten sprachlos, doch dieses reptil in der sonne hat mich erstmal umgehauen. ich habe leider keine ahnung, zu welcher art es gehört, aber es war schon ein ungewöhnlicher anblick.
aber der reihe nach:
am vergangenen wochenende haben wir kurzentschlossen einen kleinen urlaub in manderscheid/eifel eingelegt. die flüsse im bergischen, an denen wir eigentlich fischen wollten, waren schon von holländern belegt, also suchten wir nach einer alternative. franjo hatte irgendwann mal was von der lieser gelesen. von bonn aus ist dieser fluss ja nicht weit, also fuhren wir samstagmorgen los. karten gibt es für die beiden strecken in der touristinfo am ortsrand. jeweils 10 euro haben wir für einen tag bezahlt. leider muß man einen zimmernachweis erbringen, wobei die nette dame in der info danach gar nicht gefragt hat. es geht also sicher auch ohne.

die lieser ist ein wunderschöner kleiner fluß, der sich höchst romantisch durch das liesertal zieht. absoluter vorteil: außer fliegenfischern kommt da keiner hin. der wanderweg verläuft an den höhenzügen und ohne wathose ist an der lieser nichts zu machen. aber ich fische ja eh nicht gerne in straßen- oder stadtnähe. die unter strecke beginnt an der niederburg uns zieht sich dann talaufwärts. nach ein paar metern ist man wirklich alleine in der natur.

das fischen dort ist echt ein erlebnis. wir waren wohl ein bisschen früh im jahr, denn gefangen haben wir nicht wirklich viel. ich denke mal, dass die fische noch inaktiv in den ritzen und unterständen standen. es war wohl noch zu kalt. ein paar bisse hatten wir doch. wobei ich darauf wette, dass die fische nur gebissen haben, weil der köder fast auf ihrem kopf landete. franjo hatte einen baby-döbel, eine sehr schöne äsche, eine baby-forelle und in einem kolk dann auch eine große.
bei mir beschränkte es sich dann auf eine größere bachforelle, die aber wohl nur aus reinem reflex gebissen hat. dennoch ein schöner drill und ein wirklich hübscher, toll gezeichneter fisch, den ich gerne wieder zurückgesetzt habe.



hier beginnt die zweite, obere strecke. an der oberen strecke sind viele alte bäume gefällt worden, was leider nicht so arg schön aussieht. dafür wird mit erlen aufgeforstet, was wiederum eine gute maßnahme darstellt. die lieser ist ein sehr abwechslungsreiches revier mit vielen stellen, an denen einfach forellen stehen müssen.



sicher ist, dass wir wieder kommen, wenn es wärmer ist.

Donnerstag, Juni 01, 2006

fliegenfischers glück



Ganz Deutschland versank am Wochenende im Regen? Nur ein kleiner unbeugsamer Küstenstreifen in Steinberg leistete Widerstand. Und dann auch noch der perfekte Sonnenuntergang.

Dienstag, Mai 30, 2006

verdammt, wohin will mein arm?

Das kommt davon. Da läßt man sich mit einem Fliegenfischer ein und schon hat man den Leinensalat und möchte vor Scham im Sandboden versinken. Nicht, dass ich jemals angenommen hätte, diese abgedrehte Art Fische zu fangen, sei einfach, aber in der Realität ist es noch schwieriger, als vermutet. Also: Die Rute in die Hand, ist ja nicht schwer das Ding, mit dem die fischen. (Wichtig: Fischen nicht Angeln!)Das ist geschafft. Nur diese vermaledeite Bewegung will nicht klappen. Was so einfach aussieht, ist doch unheimlich kompliziert. Und diese Leine oder Schnur oder was auch immer will nun partout nicht dahin, wo sie hin soll. Handgelenk steif, locker aus der Schulter...nix da - ich sehe wohl eher aus, wie ein Alien auf Landgang. Und diese unglaublich fließende Bewegung, mit der der versierte Fliegenfischer dann acuh noch seine Schnur handelt, ist in Lichtjahren nicht zu denken. Meine Schulter fühlt sich eher wie ein rotierendes Kugelgelenk an, meine Hand möchte wieder die Buchseiten umblättern.
Aber: Es macht Spaß. Wirklich. Bis ich irgendwann mal annähernd so locker, wie diese Typen in Fliegenfischers Kultfilm durch den Bach tanze, bin ich endgültig grauhaarig, aber was solls. Mal sehen, wo es hier den nächsten Kurs gibt.